Eva Albecker
Über mich
Glück, was ist das?
Diese Frage begleitet mich schon sehr lange.
Zunächst wirklich aus echter Not heraus. Das war von außen vielleicht gar nicht zu erkennen. Ich funktionierte meistens gut bis sehr gut. Da gab es auch wunderschöne Ereignisse, aber die kamen nicht wirklich in mir an. Oder ich hatte schon währenddessen Angst vor dem „dicken Ende“. Tief in mir wirkten verhindernde Überzeugungen.
Die Veränderung kam allmählich
Erst rückblickend stellte ich erstaunt fest, dass es mir ja schon lange richtig gut geht. Und mit allmählich meine ich nicht, dass ich nichts getan hätte. In meinen 30er Jahren begann meine Suche und mein unermüdliches Forschen und Lernen. Und irgendwann muss dann mein Erleben vom Minus ins Plus gewechselt sein. Ich fühlte mich immer mal wieder wohl mit mir und anderen. Ich konnte mir Fehler verzeihen und über mich selbst lachen. Das Glas war immer häufiger voll, statt halb leer.
Ich konnte und kann glücklich sein.
Inzwischen lautet die Frage eher:
Wie kann ich die Herausforderungen des Lebens nutzen, um mein Leben noch freier und schöner zu machen, um noch tiefere Freude zu erleben?
Daraus entstand dann die Frage: Wie kann ich anderen Menschen helfen, glücklicher zu werden? Wie kann ich in meinem Rahmen die Welt zu einem besseren Ort zu machen?
Das hat mich schließlich fast wie nebenbei bewogen, den Ruhestand zu nutzen, um Coach zu werden.
Nun werden alle meine Therapien, Aus- und Fortbildungen dazu genutzt und sind auch für andere hilfreich.
Ich zeige und gebe Menschen gerne das, was mir geholfen hat. Und inzwischen kenne ich Abkürzungen. Denn es kann auch leicht sein und schnell gehen.
Es macht mich froh, wenn Menschen Verständnis für sich und ihre Situation entwickeln, neue Perspektiven entdecken und sich zuversichtlich und mit strahlenden Augen auf den Weg machen.
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Dir zu arbeiten.
Eva Albecker
Meine Geschichte - fast 70 Jahre Lebenserfahrung
In fast 70 Jahren durfte ich viele Höhen und Tiefen erleben, durch Herausforderungen wachsen und immer wieder entdecken, was im Leben wirklich zählt.
Ich bin stolze Mutter von drei Söhnen und Oma zweier geliebter Enkelkinder.
In meiner zweiten Ehe lebe ich heute eine lebendige, liebevolle Beziehung, die mir zeigt, wie viel Wachstum und Nähe möglich sind, wenn wir gemeinsam hinschauen und zuhören. Um uns selbst und den anderen immer besser kennenzulernen, praktizieren mein Mann und ich z.B. Zwiegespräche nach Michael Lukas Moeller. Das ist ein Ritual um sich selbst und den Partner noch besser kennenzulernen. Es schafft Nähe und sorgt für Klarheit.
Wie jede Mutter und Frau bin auch ich durch Phasen gegangen, die mir alles abverlangten. Als mein zweiter Sohn mit einem Handicap zur Welt kam, standen wir als Familie erst einmal sprachlos da. Es war ein Schock, und doch lehrte uns auch diese Situation so vieles über das Leben und machte es reicher. Mein Sohn ist heute ein beeindruckendes Beispiel für Lebensfreude und Zuversicht. Auch die Trennung von meinem ersten Mann, den ich immer noch sehr schätze, war eine herausfordernde Zeit. Damals ahnte ich nicht, dass so vieles von alten Glaubenssätzen und Schutzstrategien geprägt war, die uns daran hinderten, einander wirklich echt zu begegnen.
Einen großen Teil meines Lebens habe ich als Lehrerin und Schulleiterin verbracht. Es war eine Zeit des Lernens auf vielen Ebenen. Jeder Tag in der Schule war eine Gelegenheit, neu zu starten, Neues auszuprobieren und gemeinsam Erfahrungen zu sammeln. Ich bin sehr dankbar für das Erleben gelungener Projekte, gemeinsamer Feiern und von Gemeinschaft. Diese Jahre haben mich darin bestärkt, wie wichtig ein respektvoller Umgang ist – mit anderen und mit uns selbst.
In meiner Zeit als Lehrerin und durch die vielen Fortbildungen, die ich im Laufe der Jahre besucht habe, vertiefte sich mein Verständnis für Menschen immer weiter. Und das ist heute mein Antrieb: Dieses Wissen und diese Erfahrungen weiterzugeben.
Seit meiner Pensionierung nehme ich mir mehr Zeit für mich. Wenn du mich suchst, findest du mich oft im Wald, wo ich langsam jogge, ganz bewusst die Natur auf mich wirken lasse. Auch Meditation und Yoga gehören zu meinem Alltag.
Und – wie es sich für eine Oma gehört – habe ich fast immer ein Strickprojekt in Arbeit.
2019 stieß ich auf das „Ehrliche Mitteilen“ nach Gopal Norbert Klein – eine Methode, die mir gezeigt hat, wie kraftvoll es ist, in echtem Kontakt mit uns selbst und anderen zu sein. In Online- und Live-Treffen spüre ich immer wieder, wie nährend echter Austausch sein kann und wie wichtig es ist, dabei mit dem Körper und mit sich selbst verbunden zu bleiben.
Diese vielen Erfahrungen und Einflüsse formen heute meine Arbeit als Coach. Und ich lasse mich täglich weiter inspirieren und bleibe eine Lernende. Doch wenn ich ab und zu zurückblicke, spüre ich, wie reich und erfüllend mein Weg bis hierher geworden ist.
Ausbildungen
- Lehramtsstudium an der PH Karlsruhe bis 1979
- NLP Practitioner 2001
- Fernstudium Psychologische Beraterin (ALH) 2005 Abschlussarbeit über Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg
- Lösungsorientiertes Beraten und Supervision in pädagogischen Handlungsfeldern (3 jährig, berufsbegleitend ILBS Heidelberg) bis 2007
- Life Trust Coach (Veit Lindau) 2021 - 2022
- EMDR Coach (Gunda Frey) 2022
- Coach für Neurosystemische Integration (Verena König) 2023 - 2024
- Systemisches Familienstellen bei Charles Olivier 2023 - 2024